Der Ruf der Montanuniversität Leoben weltweit ist unbestritten. 1849 wurde die berg- und hüttenmännische Lehranstalt, die 1835 auf Anregung Erzherzog Johanns gegründet und 1840 eröffnet worden war, von Vordernberg nach Leoben verlegt. Ihr erster Direktor, Peter Tunner, einer der führenden europäischen Montanisten seiner Zeit, verhalf ihr zu großem Aufschwung.

Kontinuierlich wurde das Fächerangebot im Laufe der Zeit erweitert (einige Bereiche können europaweit nur in Leoben studiert werden), so dass die Bezeichnung der Montanuniversität eigentlich irreführend ist. Denn schon längst bietet die Universität mit Weltruf nicht nur „montanistische" Studienzweige, sondern eine Vielfalt, die ihresgleichen weltweit sucht. Mittlerweile gibt es elf Studienrichtungen: Von der Förderung des Rohstoffes über die Verarbeitung zum Produkt bis hin zur Logistik, Umweltschutz und der Wiederverwertung durch Recycling.

Wie zeitgemäß und effizient die Studienrichtungen ausgebaut wurden und werden, spiegelt sich in den Pressenachrichten: Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht herausragende Ergebnisse oder gewonnene Wissenschaftspreise, neue Forschungsprojekte und Investitionsvolumen in die Infrastruktur an der Montanuniversität bekannt gegeben werden können. Die Symbiose aus Vielfalt an Studienrichtungen sowie Abschlussarten, Grundlagenforschung und engste Kooperationen mit der internationalen Industrie gewährleisten beste Zukunftsperspektiven für die Studenten, aber auch für den Forschungsstandort Leoben.

Hinzu kommen zahlreiche andere, separat geförderte Projekte, bei denen die in Leoben ansässigen Christian Doppler Forschungs-Labors, Einrichtungen des Johanneum Researchs Centers sowie Forschungszentren involviert sind. Zahlreiche Forschungseinrichtungen tragen zum internationalen Ruf Leobens als F&E Standort mit höchster Kompetenz bei.

Die besondere Stellung der Montanuniversität, der kleinsten Hochschule Österreichs mit 4.000 Studenten, zeigt sich auch deutlich im besonderen Flair der Studentenschaft. Der Anteil ausländischer Studenten macht die Universität und die Stadt Leoben zu einem Ort der Begegnung, der Kulturen und verleiht der Stadt das typische Flair einer Universitätsstadt.

Aber nicht nur die Studenten und Professoren machen die Universitätsstadt aus. Auch die vielen Seminare, Tagungen und mehrtägigen Kongresse, die sowohl an der Montanuniversität als auch im Kongresszentrum und anderen Locations stattfinden, ziehen 1000e von Teilnehmern aus Österreich und Europa an.


Montanuniversität - Studienrichtungen Bachelor/zum Teil Master
Angewandte Geowissenschaften (BSc)
Rohstoffingenieurwesen (BSc)
Petroleum Engineering (BSc)
Industrielle Energietechnik (BSc)
Werkstoffwissenschaft (BSc)
Kunststofftechnik (BSc)
Metallurgie (BSc)
Montanmaschinenbau (BSc)
Industrielogistik (BSc)
Industrielle Umweltschutz- und Verfahrenstechnik (BSc)
Recyclingtechnik (BSc)
Rohstoffgewinnung und Tunnelbau
Rohstoffverarbeitung
Advanced Mineral Resources Development
International Study Program in Petroleum Engineering
Industrial Management and Business Administration

Außeninstitut der Montanuniversität: Die Montanuniversität Leoben ist in Forschungsclustern österreichweit einzigartig mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft vernetzt.

Forschungseinrichtungen
Christian Doppler Labors:
CD-Labor für Hochentwickelte Synthese neuartiger multifunktionaler Schichten
CD-Labor für Extraktive Metallurgie von Technologiemetallen
CD-Labor für hocheffiziente Composite Verarbeitung
CD-Labor für funktionelle Druckertinten auf Polymerbasis
CD-Labor für Prozesssimulation von Erstarrungs- und Umschmelzvorgängen
CD-Labor für Optimierung und Biomasseeinsatz beim Recycling von Schwermetallen
Österreichisches Gießerei Institut
Erich Schmid Institut für Materialwissenschaften
Zentrum für angewandte Technologie Materials Center Leoben
MCL Material Center Leoben
PCCL Polymer Competence Center Leoben Kompetenzzentrum
TTZ Technologie Transfer Zentrum
ZAT Zentrum für Angewandte Technologie
MFI Montanuniversität Leoben Forschungs- und Infrastruktur GmbH
IZR Impulszentrum Rohstoffe
IZW Werkstoffimpulszentrum
RWZ Rohstoff- und Werkstoffzentrum

Kompetenzzentren
Das MCL, in dessen Rahmen 2008 das K2-Zentrum "MPPE - Materials, Process and Product Engineering" gestartet wurde, und das PCCL (K1-Zentrum seit 01/2010, K-Projekt "PolyComp" seit 01/2013) arbeiten auf Basis mittelfristiger Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen und tragen als vorwettbewerbliche, wirtschaftsnahe Forschungsgesellschaften zur stetigen Weiterentwicklung und Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse bei.
Auch das K1-Zentrum "K1-MET – Competence Center for Excellent Technologies in Advanced Metallurgical and Environmental Process Development" ist in Leoben angesiedelt (ein zweiter Standort befindet sich in Linz).

Weitere Informationen:
www.unileoben.ac.at