Leoben liegt im mittleren Murtal, im Zentrum der Hochsteiermark auf einer Seehöhe von 541 m und umfasst eine Fläche von 107,78 km², davon fast 85% Wald und Grünflächen.

Stadt Leoben Einwohnerzahl 2016 
Wohnsitz 28.034 EW (ständig und nicht ständig; 14.339 EW männl., 13.695 EW weibl.)
Haushalte 13.624

Bezirk Leoben Einwohnerzahl 2012 
62.728 EW

Stadt Leoben Unselbständig Beschäftigte
2012 11.327 (6.139 männl., 5.188 weibl.)

Bezirk Leoben Unselbständig Beschäftigte 2014/2013
2014 23.027 (12.624 männl., 10.403 weibl.)
2013 22.977

Kaufkraft 2013/2012; Steigerung von + 2,93%
Stadt Leoben: stationäre Kaufkraft in Mio € 2013 316 Mio
2012 307 Mio

Brutto Medianeinkommen Bezirk LN: € 2.600
Brutto Mediaeinkommen Steiermark: € 2.450
Durchschnittseinkommen p.a. Bezirk LN: € 30.243
Brutto Durchschnitteinkommen p.a. Steiermark 2013: € 28.922

Aktive Betriebsstandorte Stadt Leoben nach Sparten 2013/2012

Jahr Ges. Gew./Handw. Ind. Handel Bank/Vers. Transport/Verkehr Tourismus Info/Consulting
2013 1.974 597 51 526 14 102 366 318
2012 1.948 559 51 524 15 103 371 325                                                                                              
Stadt Leoben Arbeitslose
2014 914 Pers. 

Bezirk Leoben Arbeitslose 
2014 1.829 (998 männl., 831 weibl.)
2013 1.944 (1.026 männl., 918 weibl.)

Gewerbeflächen und Immobilienpreise
Im Bereich Gewerbegrundstücke liegt der Bezirk Leoben im Vergleich zum Zentralraum Graz in einem günstigen Preissegment. Grundstückspreise für Industrieansiedlungen 2012 nach Nutzungswerten in €/m2
Einfach gut sehr gut
30,8 45,8 71,4
In Leoben sind die Preise bei Grundstücken im Laufe von 2005 bis 2012 um fast ein Drittel gestiegen. Ein starkes Indiz für die sehr positive Entwicklung Standortattraktivität.

Empirische Untersuchung Standortqualität 2012
Panel: 4.254 Unternehmen aus Bezirken Bruck-Mürzzuschlag und Leoben
Rücklaufquote: 21,4 % (909 Unternehmen)
Sehr zufrieden zufrieden weniger zufrieden unzufrieden kA
17% 55% 19% 7% 2%
Hauptgründe für sehr positive Bewertung waren kurze Wege um Behörden-/Verwaltungswege zu bewältigen und gute infrastrukturelle Erschlossenheit der Standortgemeinden.

Stärken der Region:
• Betriebliche Struktur – starke industrielle Basis (vor allem im Bereich Metall und Werkstoffe)
• Forschungs- und Entwicklungsstandort Leoben, hohe Qualifikation der Arbeitskräfte
• Hohe Arbeitsproduktivität
• Infrastrukturelle Anbindung: Sowohl Bahn- als auch die Hauptstraßenverbindungen in der Region sind verhältnismäßig gut

Entwicklung Tourismus
Nächtigungsstatistik
2003 38.365 Nächtigungen
2009 79.603
2014 94.585

Statistik Ankünfte
2003 18.473 Ankünfte
2009 43.824
2014 42.116

Zimmeranzahl aller Beherberger der Stadt
356 Zimmer
12 Suiten
15 Apartments

Global Player
Mayr Melnhof Holz
Voestalpine
Sandvik Mining & Construction Materials Handling
RHI
Knapp Logistik
AT&S
ÖSTU Stettin Hoch-/Tiefbau
Plastoseal Produktions GmbH
Brigl&Bergmeister
TDE Thonhauser Data Engineering
IM Polymer GmbH

Verkehrsanbindung und Erreichbarkeit
Die Lage besticht durch die Nähe zu Graz, Linz und Wien. Flughäfen sind lediglich 50 Autominuten (Graz) bzw. 90 Autominuten (Wien) entfernt. Die direkte Anbindung an die Bahnstrecken und die Autobahn sowie die kurze Entfernung (nur 12 km) vom Autobahn-/Eisenbahnknoten St. Michael gewährleisten zusätzlich beste Infrastrukturmaßnahmen. Auf Basis eines Regionalplanes ist der Raum Leoben in großräumige Zonen für Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Wohnraum und Erholung gegliedert. Dadurch ergeben sich für Unternehmen unterschiedlichste Möglichkeiten zur Niederlassung und Wohnräume mit hoher Lebensqualität.

Montanuniversität Leoben
11 verschiedene Studienrichtungen bietet die Universität an. Details dazu unter Menüpunkt Universitäts- und Forschungsstadt oder unter www.unileoben.ac.at. 
Die Montanuniversität Leoben ist in Forschungsclustern österreichweit einzigartig mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft vernetzt.

Forschungseinrichtungen
Christian Doppler Labors:
CD-Labor für Hochentwickelte Synthese neuartiger multifunktionaler Schichten
CD-Labor für Extraktive Metallurgie von Technologiemetallen
CD-Labor für hocheffiziente Composite Verarbeitung
CD-Labor für funktionelle Druckertinten auf Polymerbasis
CD-Labor für Prozesssimulation von Erstarrungs- und Umschmelzvorgängen
CD-Labor für Optimierung und Biomasseeinsatz beim Recycling von Schwermetallen
Österreichisches Gießerei Institut
Erich Schmid Institut für Materialwissenschaften
Zentrum für angewandte Technologie Materials Center Leoben
MCL Material Center Leoben
PCCL Polymer Competence Center Leoben Kompetenzzentrum
TTZ Technologie Transfer Zentrum
ZAT Zentrum für Angewandte Technologie
MFI Montanuniversität Leoben Forschungs- und Infrastruktur GmbH
IZR Impulszentrum Rohstoffe
IZW Werkstoffimpulszentrum
RWZ Rohstoff- und Werkstoffzentrum

Kompetenzzentren
Das MCL, in dessen Rahmen 2008 das K2-Zentrum "MPPE - Materials, Process and Product Engineering" gestartet wurde, und das PCCL (K1-Zentrum seit 01/2010, K-Projekt "PolyComp" seit 01/2013) arbeiten auf Basis mittelfristiger Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen und tragen als vorwettbewerbliche, wirtschaftsnahe Forschungsgesellschaften zur stetigen Weiterentwicklung und Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse bei.
Auch das K1-Zentrum "K1-MET – Competence Center for Excellent Technologies in Advanced Metallurgical and Environmental Process Development" ist in Leoben angesiedelt (ein zweiter Standort befindet sich in Linz).